200.260

Das ist die aktuelle Zahl der Menschen, die sich in Deutschland mit dem Corona-Virus infiziert haben: 200.260. Damit liegt diese vom Robert-Koch-Institut Mitte Juli genannte Zahl erstmals über der Marke von 200.000. In den USA stecken sich in nur drei Tagen soviel Menschen mit Covid-19 an.

Zunächst waren in Deutschland die Infektionszahlen im März rasch angestiegen. Anfang April gab es dann über 6.000 Meldungen pro Tag. Im Mai sank sie unter 1.000. Aktuell gibt es in der Regel täglich weniger als 500.

Bisher sind nach RKI-Angaben 9.078 Menschen an der neuartigen Lungenkrankheit gestorben. Das alles zeigt: die Eindämmungsmassnahmen haben gewirkt!

Eines sei noch an alle Kritiker ins Stammbuch geschrieben: Lieber eine Maske vorm Mund als einen Schlauch im Hals.

Neues Leben im Gaswerk Köpenick

Gas hat in Berlin eine lange Tradition. Über 100 Jahre wurde Stadtgas produziert, in großen Gasometern gespeichert und zur Versorgung der Haushalte und für die Straßenbeleuchtung genutzt. Dann kam das Erdgas.

Eines der schönsten ist das Gaswerk Köpenick, das 1889 als Private Gasanstalt zur Leuchtgasherstellung entstand. Architekt war Hugo Kinzer, der auch das Köpenicker Rathaus entwarf. Heute beherbergt das Hauptgebäude ein Restaurant mit Biergarten.

 

Vor mehr als 170 Jahren entstand 1847 die GASAG. Das stadteigene Gaswerk sollte den Betrieb der 2.055 öffentlichen Gaslaternen sicherstellen. Die Berliner Gaswerke Aktiengesellschaft war damals das größte kommunale Gasversorgungsunternehmen Westeuropas.

Heute dient das einstige Gaswerk als Stellplatz für Wohnmobile und als Winterquartier für Zirkuswagen. Nur am Eingang erinnert ein Schild an die lange Geschichte. Denn der einstige Gasometer mit einem Fassungsvermögen von zunächst 3.000 Kubikmetern ist längst schon abgerissen.

 

Mit der Ausbreitung der Stadt Berlin und der Gasherde in privaten Haushalten hatte sich bis zum Ende des 19. Jahrhunderts  der Gasbedarf vervierfacht. So entstand vor gut 130 Jahren auch das Gaswerk Köpenick. Das einstige GASAG-Areal ging 1965 als Betriebshof an die BSR. Jetzt will das Land Berlin hier eine Musikschule erbauen.

Für den Übergang haben Zwischennutzer die alten Hallen erobert. Einer von ihnen ist ein Köpenicker Autofan, der liebevoll einen VW-Strandbuggy restauriert hat. Der Käfer zählt zu den geländegängigsten Fahrzeugen ohne Allrad-Antrieb. Und das H auf dem Nummernschild steht für historisch – ein Oldtimer.

 

Das Köpenicker Gaswerk wurde übrigens  mit der Schaffung von Gross-Berlin 1920 Teil der GASAG, die die Gasproduktion vor Ort bereits 1925 beendete. Der auf 12.000 Kubikmeter ausgebaute Gasbehälter wurde vom städtischen Netz aus befüllt. 1994 wurde der alte Gasometer abgerissen.

30 Jahre Währungsunion

Am 1. Juli 1990 war es soweit: die D-Mark hielt Einzug in den Osten Deutschlands, der damals noch DDR hieß. Drei Monate vor der Deutschen Einheit hatten die Deutschen in West und Ost das gleiche Zahlungsmittel. Jetzt sollte zusammenwachsen, was zusammengehört.

Als erstes Kreditinstitut öffnete die Deutsche Bank am Berliner Alexanderplatz punkt Mitternacht ihre Türen. Der Andrang war so groß, dass eine Scheibe zu Bruch ging. Daraufhin wurden die Türen geschlossen. Wer noch ans Westgeld wollte, musste durch die kaputte, glaslose Tür nun unter einem Metall-Querriegel hindurchkriechen. Für manch ältere DDR-Bürger eine echte Herausforderung.



Die Währungsunion war auch logistisch eine Herausforderung: 440 Millionen Banknoten mit einem Gesamtgewicht von 460 Tonnen mussten in die DDR gebracht werden. Hinzu kamen 102 Millionen Münzen, die rund 750 weitere Tonnen auf die Waage brachten.

Die D-Mark war ohne Zweifel ein „Schwergewicht“. Während es die 10-Mark-Münze der DDR auf gut zehn Gramm brachte, schlug die Waage bei der 10-DM-Münze bei 14 Gramm an.



Teilweise wurden die Lkw mit dem neuen Geld (West) von NVA-Soldaten (Ost) begleitet. Und es gab, so berichtete später Ex-Finanzminister Theo Waigel, keinen einzigen Überfall. Nicht eine DM ging bei den Transporten verloren.

Zitat des Tages

Wir dimmen die für die Arbeit notwendige Intelligenz immer weiter runter, bis sie auf dem Niveau der heute verfügbaren künstlichen Intelligenz angekommen ist.

(Gunter Dueck, Mathematik-Professor und Digitalisierungsexperte)

Ein Kreuz mit dem Kreuz

Eigentlich sollte das Berliner Stadtschloss ja ohne ein Kreuz auskommen. Schließlich ist es kein christlicher Bau, sondern beherbergt künftig Kunstschätze aus aller Herren Länder. Und soll als Begegnungszentrum der Hauptstadt für die Weltoffenheit Berlins stehen. Aber die Schlossbefürworter haben sich durchgesetzt. Nur: Im ersten Anlauf will das Kreuz am Freitag vor Pfingsten nicht.

Seit den Morgenstunden verfolgen die ersten Schaulustigen die Arbeiten. Denn laut Ankündigung sollte die Laterne mit dem goldenen Kreuz schon morgens auf die Schlosskuppel gehievt werden. Sie bildet den krönenden Abschluss der jahrelangen Bauarbeiten. Aber es verzögert sich Stunde um Stunde.

 

Geplant ist, die 12 Meter hohe und 18 Tonnen schwere sogenannte Laterne in zwei Etappen nach oben zu bringen. Aber es wird kurzfristig umgeplant. Jetzt werden beide Teile – die acht Cherubime und das Kreuz auf einem vergoldeten Palmendach – noch am Boden zusammengebracht.

Es ist mittlerweile 16:25 Uhr, als das Dach endlich auf dem Cherubim-Sockel aufgesetzt werden kann. Hunderte Besucher verfolgen die Arbeiten. Aber irgendwie geht es nicht voran. Derweil ziehen dunkle Wolken auf. Und bei Wind kann die tonnenschwere Konstruktion nicht in dem Himmel kommen. Es ist schon ein Kreuz mit dem Kreuz.

 

Geformt und vergoldet wurde das Kreuz übrigens in einer Berliner Werkstatt in Weißensee. Dass es überhaupt wieder im Zentrum der Stadt leuchten kann, ist einer Millionenspende von Versandhaus-Erbin Maren Otto zu verdanken. Zuvor hatte eine anonyme Großspende erst den Bau der Kuppel ermöglicht.

Schön sieht die Laterne ja aus. Zunächst müssen beide Teile aber erst noch verschraubt und verblendet werden. Mittlerweile schlagen die Glocken am benachbarten Berliner Dom. Es ist 18:00 Uhr. Und angesichts des aufgefrischten Windes wird überlegt, erst am Samstag das Werk zu vollenden.

 

Das Kreuz selbst ist vier Meter hoch und wiegt 310 Kilogramm. Lange war darum gestritten worden. Denn das barocke Stadtschloss trug ursprünglich kein Kreuz. Erst Friedrich Wilhelm IV. ließ es 1854 über der damaligen Kapelle errichten – als Ausdruck seines preußisch-monarchischen Herrscherwillens.

Jetzt aber sind die Debatten über eine Rückkehr zum „Staatschristentum“ vorbei. Und das Schloss erhält – passend zwischen Himmelfahrt und Pfingsten – seine krönende Vollendung. Aber nur die ganz „harten“ Zuschauer können das Spektakel erleben, das von Beifall begleitet um 21:15 Uhr endlich abgeschlossen ist.

 

Problematischer als das Kreuz könnte indes das vom König entworfene Bibelzitat sein, das in goldener Schrift auf blauem Grund dazu auffordert, „dass im Namen Jesu sich beugen sollen aller derer Knie, die im Himmel und auf Erden und unter der Erde sind.“ Das Kreuz steht – und der neue Streit ist eröffnet.

Am Abend lässt der Wind überraschend nach und die Wolken verziehen sich. Und so wird entschieden, die Gunst der Stunde zu nutzen. So wird am Freitag noch wie geplant die jahrelange Rekonstruktion des Berliner Stadtschlosses vollendet und der barocke Stühler-Bau „gekrönt“.

 

Vor dem Schloss steht auf der anderen Spree-Seite das Denkmal von Karl Friedrich Schinkel. Der preußische Stadtbaumeister scheint erfreut, dass das Berliner Zentrum mit seiner überwiegend durch ihn geprägten klassizistischen Architektur nun endlich wieder seine Mitte hat.

Einheit mit Wippe

Im 30. Jahr der Deutschen Einheit ist es soweit: ein Einheitsdenkmal wird gebaut. Heute erfolgte der Spatenstich. Direkt am neuen Berliner Stadtschloss soll für 17 Millionen Euro die neue „Einheitswippe“ entstehen.

Geplant ist an der Westseite des Schlosses eine riesige, begehbare Wippe, die an Mauerfall 1989 und die Wiedervereinigung 1990 erinnern soll. Erbaut wird sie auf dem Fundament des früheren Kaiser-Wilhelm-Nationaldenkmals.

 

Der Entwurf für das Denkmal „Bürger in Bewegung“ stammt von der Stuttgarter Agentur Milla & Partner. „Wie bei der friedlichen Revolution von 1989 müssen sich Besucher verständigen und zu gemeinsamem Handeln entschließen, um etwas zu bewegen: Wenn sich auf einer Schalenhälfte mindestens 20 Personen mehr zusammenfinden als auf der anderen, beginnt sich die Schale langsam und sanft zu neigen. Neue Perspektiven öffnen sich.“

Die Schale misst 50 mal 18 Meter, ist an ihrer dicksten Stelle 2,50 Meter und verjüngt sich zum Rand bis auf wenige Zentimeter. Die begehbare Fläche ist etwa 700 Quadratmeter groß und hat ein Fassungsvermögen von etwa 1.400 Personen.

 

Ursprünglich sollte das Denkmal bereits im November 2019 zum 30. Jahrestag des Mauerfalls eröffnet werden. Jahrelang hatten aber brütende Vögel und ein Finanzstreit den Baubeginn verhindert.

Jetzt wird mit einer Eröffnung Ende 2021 gerechnet. Doch Berlin kann auch langsamer.

8. Mai: Ein Tag der Befreiung

Es ist der 75. Jahrestag des Kriegsendes – und zum ersten Mal begeht Berlin den 8. Mai als einen Feiertag. Der Tag, an dem die Wehrmacht in Berlin-Karlshorst die bedingungslose Kapitulation erklärte. Auch in diesem Jahr werden am „Tag der Befreiung“ trotz Corona tausende rote Nelken am Sowjetischen Ehrenmal in Berlin-Treptow niedergelegt.

Herzstück des neun Hektar großen Ehrenmals ist die 30 Meter hohe Statue des Sowjetsoldaten mit einem Kind im Arm, ein Schwert in der anderen Hand und den gestiefelten Fuß auf ein zerschmettertes Hakenkreuz gesetzt. In der Krypta unter der Statue ist ein Rundmosaik zu sehen, dessen vergoldetes Wort „Slawa“ (Ruhm) mit jedem Sonnenstrahl hell erleuchtet.

 

Das Ehrenmal in Treptow ist das größte seiner Art in Deutschland. Es ist zugleich ein Friedhof, auf dem rund sowjetische 7.000 Soldaten beerdigt wurden, die bei der Erstürmung Berlins ihr Leben ließen. Ihnen gebührt ewiger Ruhm, wie die Gedenktafeln auf dem Gelände nahe der Spree verkünden.

Über 55 Treppen können die Besucher von der Statue zu den fünf Grabfeldern hinabsteigen, die jeweils mit einem riesigen Kranz versehen sind. Diese Felder haben nur einen symbolischen Wert: die Soldatengräber selbst sind an den Seiten des Ehrenmales untergebracht. Auch in diesem Jahr kommen Nachfahren, um gemeinsam auf den Bänken davor ihrer Väter und Großväter zu gedenken.

 

Bereits kurz nach Kriegsende hatte die Sowjetische Militäradministration einen Wettbewerb für das Denkmal ausgelobt. Hauptbedingung: Es sollte kein Siegesmal werden, sondern ein Ehrenmal für die Gefallenen, die zur Zerschlagung des Nationalsozialismus beigetragen haben. 33 Vorschläge gingen dazu ein.

Durch eine Allee mit Trauerbirken gelangt der Besucher zunächst zu den riesigen Statuen zweier trauernder Sowjetsoldaten, die vor steinernen Fahnen aus rotem Marmor knien. Es heißt, dass ein Teil dieses Marmors aus der Reichskanzlei stammen soll, wo einst Hitler seinen Sitz hatte.

 

Aus den Bewerbungen wurde der Entwurf eines „Schöpferkollektives“ unter der Leitung des Architekten Jakow S. Belopolski, des Bildhauers Jewgeni W. Wutschetitsch, des Malers Alexander A. Gorpenko und der Ingenieurin Sarra S. Walerius ausgewählt. 1947 begannen die Bauarbeiten. Am 8. Mai 1949 wurde das Sowjetische Ehrenmal dann eingeweiht.

Jeweils acht große steinerne Sarkophage stehen an beiden Seiten des Ehrenhofes. Sie symbolisieren die damals 16 Sowjetrepubliken. Und jeder von ihnen ist mit einem Zitat Stalins versehen, der für den heroischen Sieg historische Vorbilder und das große Banner Lenins beschwört.

 

Genau genommen ist der 9. Mai der Tag des  Kriegsendes. Denn die Unterzeichnung der Kapitulationsurkunde wurde erst in der Nacht um 00:43 Uhr beendet. Aber da in Moskau ohnehin schon der nächste Tag angebrochen war, begeht Russland bis heute die offiziellen Feierlichkeiten einen Tag später.

DEFA meets Bauhaus

Es gibt genau 1.732 Kinos in Deutschland. Und eines der bekanntesten ist ohne Zweifel das Kino „International“ in Berlin-Mitte. Rund 600 Plätze gab es hier. Der berühmteste war Reihe acht, Platz 15. Dieser Sitz ganz in der Mitte war zu DDR-Zeiten immer für Staatschef Erich Honecker reserviert. Aktuell sind es übrigens 551 Sitze.

Zu Corona-Zeiten im Jahr 2020 muss auch das „International“ an der Karl-Marx-Allee schließen. Das Plakat erinnert an die letzte Aufführung am 14. März. Im Nachmittagsprogramm wurden noch die Känguru-Chroniken gezeigt.


In diesem Jahr begeht das Kino generell seinen 125. Geburtstag. Das „International“ ist deutlich jünger. Das einstige DEFA-Premierenhaus wurde erst 1961-1963 erbaut. Legendär ist das bis heute sehr gut erhaltene Interieur aus den 1960er-Jahren. Man sieht: Bauhaus meets DEFA.

Ein Anziehungspunkt ist die Panoramabar – nicht nur zur Berlinale. Hier hat man einen wunderbaren Blick auf die einstige DDR-Prachtstraße. Und kann Abends – übrigens auch ohne Kinokarten – ein Glas Wein genießen. In typischen DDR-Sesseln in niedrigen Couchtischen.

 

Heute steht das von Architekt Josef Kaiser geschaffene, luftige Gebäude unter Denkmalschutz. Der Kino-Saal hatte er in der ersten Etage untergebracht, um so im Erdgeschoss Platz für einen Jugendklub und eine Stadtteil-Bibliothek mit großem Kinderbereich zu schaffen. Es war für die Kleinen eine Märchenwelt.

Der Kino-Saal selbst hat trotz Modernisierung seinen Stil und Charme der 60er behalten. Wenn sich nach den drei Gongs der glitzernde Premierenvorhang öffnet, scheint die Zeit stehengeblieben zu sein. Durch die Breite des Saales können hier sowohl herkömmliche Filme in 35 Millimeter als auch 70-Millimeter-Streifen gezeigt werden.

 

Tagsüber ein weißer, fast schwebender Kubus, erstrahlt das Haus nachts mit seinen mächtigen Lüstern weit auf die Straße hinaus, die bis November 1961 noch Stalin-Allee hiess. Es waren Umbruchzeiten. Und so schrieb der Architekt Kaiser 1963: „Die architektonischer Gestaltung von Filmtheatern soll heute darauf gerichtet sein, einen Ort festlicher Zusammenkunft für eine erlebnisreiche Gemeinschaft zu schaffen.“ Das ist gelungen. Über die Zeiten hinweg.

Stürmische Zeiten

Der Berliner Fernsehturm ist das höchste Bauwerk der Stadt – und mit 368 Metern sogar das höchste Bauwerk Deutschlands. Auch in stürmischen Zeiten ist der Turm, der wegen der Coronapandemie derzeit geschlossen ist, immer ein Foto wert. Und wenn er wieder aufmacht, dann heißt es ab in die Bar 203 – die auf 203 Metern höchstgelegene in unserem Land.

Die Schloss-Kuppel ist geschafft

Kupfern glänzt es in Berlins Mitte: Die Schloss-Kuppel hat ihr neues Kleid erhalten und erstrahlt im blauen Himmel, der sich seit Tagen über Berlin wölbt. Es zeigt, dass der Wiederaufbau des alten Stadtschlosses bald fertig ist. Es fehlt nur noch die sogenannte Laterne, die später bis zu 65 Meter über dem Platz thronen wird.

Die Halterung für die rund 16 Tonnen schwere Laterne ist vorbereitet. Sie wird die Krönung des Schlosses am Lustgarten sein. Die Laterne besteht aus acht Engeln, die jeweils 2,30 Meter hoch sind und auf einem Gesims stehen. Über ihnen wird es nur noch die Palmettenkuppel zusammen mit einem Kreuz geben.

 

Mit 70 Metern war das Stadtschloss lange Zeit das höchste weltliche Bauwerk Berlins. Nur Kirchtürme überragten den Hohenzollern-Bau. Als das Rote Rathaus erbaut wurde, überragte dessen Turm das Schloss jedoch deutlich. Kaiser Wilhelm I. antwortete auf diesen bürgerlichen Affront mit dem Befehl, dass der neue Reichstag zwei Meter niedriger sein müsse. Und er dürfe nicht innerhalb der alten Stadtmauern erbaut werden.

Am 8. April 2020 standen dicke, schwarze Rauchschwaden über dem Schloss: zwei Gussaspahltbehälter waren in Brand geraten und ließen eine Gasflasche explodieren. Innerhalb von 20 Minuten konnte aber der Brand gelöscht werden. Außer dem Ruß gab es keine Schäden am Schloss.

 

Es ist noch einmal gut gegangen. Offenbar wird der Bau gut von den zahlreichen steinernen Adlern bewacht. An zahlreichen Stellen in  der Attika ist das Wappentier Preußens zu sehen – mit Flügelspannweiten  zwischen 1,80 und 2,70 Metern. Getreu dem preußischen Motto „NEC SOLI CREDIT“ – „Nicht einmal der Sonne weicht er“. Und Asphalt schon gar nicht.