Ein Gestammel schreibt Geschichte

„Nach meiner Kenntnis gilt… ist das… sofort… unverzüglich.“ Dieser gestammelte Satz von Günter Schabowski auf einer Pressekonferenz am 9. November 1989 in Ost-Berlin schrieb Weltgeschichte. Wenige Stunden später war die Mauer nach mehr als 28 Jahren offen.

Mit einer großen Fete am Brandenburger Tor begeht Berlin dieses große Ereignis: 30 Jahre Mauerfall. Mittlerweile sind es sogar schon weniger Jahre, dass dieses Bollwerk des Sozialismus Bestand hatte.

 

Schabowski brachte 2009 seine Memoiren unter dem Titel „Wir haben fast alles falsch gemacht“ heraus. Und nach Erscheinen meinte er, schon der Titel sei nicht korrekt. „Ich bin der Meinung, dass wir alles falsch gemacht haben. Weil der Versuch, ein sozialistisches Gesellschaftskonstrukt zu schaffen, von Vornherein zum Scheitern verurteilt ist.“

Derweil laufen 2019 die Vorbereitungen auf Hochtouren. Zahlreiche Sender haben sich schon Abende vorher ihren Platz auf dem Pariser Platz gesichert. Sie wollen offenbar nicht noch einmal ein solches Ereignis verpassen.

 

Vor 30 Jahren hatte außer dem Sender Freies Berlin keiner Live-Bilder. Denn die Deutschen (Ost) konnten es nicht glauben, und die Deutschen (West) sahen derweil das Pokalspiel VfB Stuttgart gegen Bayern München.

Drei Jahrzehnte später wird alles choreografiert. Die TV-Wagen stehen im Osten, die Bühne ist im Westen aufgebaut. Schon Abende vorher herrscht Volksfeststimmung am Brandenburger Tor. Nur ein Mann scheint dem „Wahnsinn“ zu trotzen.

 

Es war 18:54 Uhr, als Schabowski am 9. November 1989 die Worte „unverzüglich, sofort“ sprach. Er hatte schlicht nicht mitbekommen, dass die Meldung bis zum nächsten Tag um 04:00 Uhr Sperrfrist hatte. Was dann kam, ist Geschichte. Im besten Sinne des Wortes.

Adé Spiegelsaal

Die letzte Schwof-Ruine in Berlins Mitte entschwindet. Nur noch ein paar Veranstaltungen in Clärchens Ballhaus, dann wird das kriegsgeschädigte Gebäude wegen Sanierung geschlossen. Und mit ihm auch der alte, weit über die Grenzen der Hauptstadt hinaus bekannte Spiegelsaal.

Auch Sing dela Sing, die wunderschöne Veranstaltung mit dem gemeinsamen Singen, verabschiedet sich. Zur mittlerweile 34. Auflage kamen mehr als 400 Menschen, sangen lauthals und waren zutiefst angetan.

 

Es ist auch eine einmalige Umgebung. Was dieses Kleinod auszeichnet, ist sein original erhaltener Zustand mit den alten Riesenspiegeln, der Stuckdecke und den Reliefs sowie einer schattigen Loge, die über allem thront. Hier sind bisher die Spuren zweier Kriege unübersehbar.

Auch fast 75 Jahre nach Kriegsende tragen die Spiegel, die dieser versteckten Schönheit ihren Namen gaben, ihre Brandnarben. Jahrzehntelang war der Ort in Vergessenheit geraten. Dann erstrahlte er wieder im alten Glanz. Alt im wahrsten Sinne des Wortes.

 

Wann das Gebäude errichtet wurde, weiß niemand so genau – sämtliche Bauakten gingen in den Kriegswirren verloren. Verbürgt ist nur, dass Heinrich Zille gleich neben der Theke einen Stammplatz hatte, an dem er saß, trank und zeichnete. Und Otto Dix malte das Plakat, das noch heute für die Werbung des Lokals verwendet wird.

Jetzt ist Schluss. Ein letzter Blick auf den Eingang zum Ballhaus, das wohl für Jahre seine Pforten schließt. Und nachher wird nichts mehr so sein wie früher.

 

Nun heißt es, auf die Sanierung warten. Ab 2020 werden Lokal, Aufgänge und eben der historische Spiegelsaal mehr als nur aufgehübscht. Wie, ist offen. Doch eines ist jetzt schon klar: Berlin wird um eine kleine „Attraktion des Morbiden“ ärmer sein.

Zitat des Tages

Leider hat vor allem die politische Rechte sich der Sehnsucht nach einem schützenden Wir bemächtigt. Die aufgeklärte politische Linke steht dem relativ hilflos gegenüber, weil sie nur einen Liberalismus des schlechten Gewissens zu bieten hat.

(Der Soziologe Heinz Bude im Tagesspiegel vom 27. Oktober 2019)

299,14

Das ist die genaue Prozentzahl der Kostensteigerung beim Berliner Flughafenprojekt BER: fast 300 Prozent!

Geplant war die Eröffnung des neuen Flughafens Berlin-Brandenburg bereits für das Jahr 2010. Hier ein Foto aus dem Jahr 2014, wo es noch Hoffnung auf eine baldige Eröffnung gab. Alles war vorbereitet. Selbst die Hotels an der Airport-City waren empfangsbereit.

 

Die ursprünglichen Kosten für Planung und Bau des Berliner Grossflughafens BER sollten bei 1,983 Milliarden Euro liegen. Nun weist der aktuelle Businessplan für diesen Bereich Kosten von 5,932 Milliarden Euro aus.

Das ist das Dreifache der ursprünglich veranschlagten Summe. Und das mit einer zehnjährigen Verzögerung der Eröffnung. Da stellt sich doch die Frage: Kann Deutschland noch Großprojekte?

Lichter einer Großstadt

Willkommen zum 15. Festival of Lights (FOL). Es ist die weltweit größte Lichtshow, die Berlin im Oktober präsentiert. Zehn Tage lang wird die Stadt in den trüben Abendstunden in ein buntes Lichtermeer getaucht. Und im 30. Jahr des Mauerfalls schöner und größer als je zuvor.

Hauptattraktion ist das Brandenburger Tor. Mit einer beeindruckenden Lichtshow wird hier an den Mauerfall erinnert, der nur Monate später zur Deutschen Einheit führte. Und passend dazu kommen Zitate von Kennedy, Reagan und Schabowski aus den Lautsprechern.

 

Berlin leuchtet. Manch eine Location ist erstmals dabei – so wie die James-Simon-Galerie auf der Museumsinsel. Sie konnte mit jahrelanger Verspätung erst vor wenigen Wochen eröffnet werden. Aber sie begeistert.

Das Thema der Show hier: Evolution. Also die Entwicklung von den Dinosauriern bis zum heutigen Menschen – mit einen Blick in die lange Geschichte menschlicher Kultur. Bestens gelungen. Auch der Blick in die Schatzkammern der Berliner Museen darf nicht fehlen. Natürlich mit der Nofretete als Gallionsfigur.

 

Ein Anziehungspunkt ist der Bebelplatz genau gegenüber der Humboldt Universität. Alle Gebäude sind hier angestrahlt – von der Staatsoper über die Hedwigs-Kathedrale und dem Hotel de Rome bis hin zur Juristischen Fakultät der HU.

Immer wieder bleibt der Blick des Fotografen an der Juristischen Fakultät mit den fantastischen Farben hängen. Denn die Frage ist doch: Kommt uns da ein Einhorn entgegengesprungen?

 

Mehr als 100 Gebäude werden jede Nacht erleuchtet. Natürlich gehört dazu der Fernsehturm, aber auch Ministerien, Botschaftsgebäude, Bahnhöfe und Kirchen sind dabei. Immer wieder werden sie von Lichtkünstlern spektakulär in Szene gesetzt.

Zu den Kirchen gehört auch der Berliner Dom. Passend zum gerade beendeten bayerischen Oktoberfest erstrahlt er zuweilen auch in Weiß-Blau.

 

Übrigens: Illuminiert werden die Gebäude jeden Abend von 19:00 Uhr bis Mitternacht. Ach ja – 2019 trägt das Festival das Motto „Lights of Freedom“. Auch wenn dies oft nicht wirklich zu sehen ist. Aber immer wieder schön.

50 Jahre Fernsehturm

Happy Birthday, Tele-Spargel.

Heute genau vor 50 Jahren, am 3. Oktober 1969, wurde der Fernsehturm eröffnet. Dass der Riese mit seinen 365 Metern ein paar Tage vor dem 20. Geburtstag der DDR seine Türen aufmachte, lag daran, dass parallel dazu auch der neue Alexanderplatz mit der Weltzeituhr eingeweiht wurde – und ausreichend Zeit für all die festlichen Reden sein sollte.

Übrigens: Der Neptun-Brunnen im Vordergrund stand früher vor dem Berliner Schloss. Und da sollte er auch wieder hin.

Aus der Realität soll ein Traum werden

Beständig ist nur die Veränderung. Das erlebt auch Berlins Mitte, wo an der Friedrichstraße das neue Tacheles-Areal mit 100.000 Quadratmetern Geschossfläche entsteht. Nach zweijährigen Tiefbauarbeiten kann mit einem großen Fest endlich der Grundstein gelegt werden.

Klaus Wowereit, der ehemalige Regierende Bürgermeister von Berlin, kommt und lobt das Projekt sowie seine Investoren: „Wir brauchen diese Veränderung“, sagt er mit Blick auf die 110-jährige Geschichte dieses Areals. Denn die einstige Aufbruchstimmung in der Hauptstadt sei verflogen.

 

Und es wird etwas Grosses entstehen. Auf 25.000 Quadratmetern wird es zehn Neubauten geben, darunter sieben Wohnhäuser mit 275 Wohnungen, ein Hotel, viel Einzelhandel und Büros. In spätestens dreieinhalb Jahren sollen alle Gebäude stehen, von denen das letzte erst jetzt seine Baugenehmigung erhalten hat.

Auch kommende Generationen sollen sich an die Zeit der Grundsteinlegung erinnern können. So füllen Architekten und Politiker die „Zeitkapsel“ – mit einem Foto „HOW LONG IS NOW“ (Leon Bressler), der heutigen Berliner Zeitung (Klaus Wowereit), dem aktuellen Bebauungsplan (Pierre de Meuron), dem alten Bebauungsplan (Ephraim Gothe), weiteren Visualisierungen von geplanten Gebäuden, etwas Geld und einem Plan des Untergeschosses.

 

Der gut 600 Millionen Euro teure Bau soll bis 2023 fertiggestellt sein. Zunächst aber mussten 280.000 Kubikmeter Sand aus der Grube herausgeholt werden. Das ist eine LKW-Schlange, die von Berlin bis nach München reichen würde. Jetzt entstehen hier Luxuswohnungen, gehobener Einzelhandel und viel, viel Bürofläche.

Kernstück des Areals bleibt das alte Kunsthaus Tacheles, das vom Architekten-Büro Herzog & de Meuron behutsam restauriert werden soll. Wo einst im besetzten Haus über mehr als zwei Jahrzehnte spontan Kunst entstand, soll künftig der Design-Riese Fotografiska sein Domizil aufschlagen. Noch ist das aber nicht entschieden.

 

Klar ist nur, dass die historische Fassade des Tacheles erhalten bleibt. Denn vor genau 110 Jahren eröffnete hier das von Frank Ahrens erbaute Haus als Teil der die Friedrichstrassenpassage. Diese wird in ihrer Grundform wieder aufgenommen – aber mit architektonischen Gebäuden der Neuzeit vollendet. Nicht unbedingt jedermanns Geschmack.

Das Chaos ist aufgebraucht, es war eine schöne Zeit – möchte man sagen. Denn das alte Tacheles wird nie wieder so entstehen, sagt auch der Mitbegründer des Kunsthauses, Jochen Sandig. Er schiebt als letztes noch ein Kartenset mit den UN-Nachhaltigkeitszielen in die Zeitkapsel, die dann per Kran entschwindet.

 

Zum Schluss noch mal der Architekt de Meuron: Grundsätzlich geht es bei der Planung AM TACHELES darum, ein Stück Stadt zu schaffen, welches die menschliche Bezugsgröße und eine gewisse Intimität nicht außer Acht lässt. Um gebaute Struktur, die robust und direkt ist – in ihrer konstruktiven Umsetzung wie auch in der Wahl der Materialien. Und um einen attraktiven und lebendigen Stadtraum, welcher sowohl der Gemeinschaft als auch dem Individuum dient.

Uff. Wir werden es in ein paar Jahren sehen.

Scheitern inklusive: 100 Jahre Bauhaus

Linear ist anders: Vor 100 Jahren wurde das Bauhaus gegründet – und es existierte nur 14 Jahre. Aber sein Einfluss ist bis heute ungebrochen. Zum Jubiläum zeigt die Berlinische Galerie jetzt auf 1.200 Quadratmetern die stürmische Geschichte und rund 1.000 Original-Exponate unter dem Titel „Original Bauhaus“.

Am Eingang der Ausstellung weist die stilisierte 100 auf die Gründung des Hauses hin, das heute als Klassische Moderne gilt. Es führte in bis dahin unbekannter Weise Kunst und Handwerk zusammen.

 

Die Ausstellung vereint 14 Stationen, die für 14 Jahre Existenz in Weimar, Dessau und Berlin stehen. Rund 1.250 Studenten aus 29 Ländern hatten in dieser Zeit das Bauhaus erlebt – und eine schier unüberschaubare Zahl an Studien und Produkten geschaffen. Sie reichen vom Aschenbecher bis zu Stahlrohr-Möbeln, von Butterdosen bis zu ganzen Gebäuden.

Fast fünf Monate werden in der Berlinischen Galerie rund 1.000 Exponate gezeigt – darunter vieles Bekanntes wie Schlemmers Zeichnung der weltberühmten Bauhaus-Treppe. 80 Prozent stammen aus dem Bauhaus-Archiv und 20 Prozent sind Leihgaben. Einiges wird zum ersten Mal ausgestellt.

 

Oskar Schlemmer, von 1919 bis 1929 Meister der einzigartigen Schule, war unbestritten einer der wichtigsten Protagonisten des Bauhauses. „sag mir, wie du feierst und ich sag dir, wer du bist“, sagte er einst. Und dennoch feiert Berlin nun die Design-Schule mit einer „antijubilarische Grundhaltung“.

Nicht jedes Ding musste einen Zweck haben. Bauhaus heißt auch, sich mit Formen und Material zu befassen. Und Grenzen zu überschreiten.

 

Damit die Gedanken frei fließen konnten, begannen die Vorklassen mit dem Spruch: „Alles was was sie kennen, ist verboten.“ Jeder angehende Student hatte zunächst eine einfache Aufgabe zu erfüllen: „Schreiben Sie Ihren Namen rückwärts, in Spiegelschrift und auf dem Kopf.“ Klingt einfach? Einfach mal probieren…

Übrigens: Das größte Bauhaus-Ensemble befindet sich in Israel. In Tel Aviv stehen rund 800 Häuser, die ab den 1930er-Jahren von Architekten entworfen wurden, die vor den Nationalsozialisten fliehen mussten. Jetzt wird diese im Bauhaus-Stil errichtete „Weiße Stadt“ liebevoll restauriert.

Zitat des Tages

Wenn man weiß, dass die Zeit, die vor einem liegt, nicht mehr lang ist, es aber noch viel zu erledigen gibt, muss man sich frei machen. Die Vergangenheit ist sowieso vorbei, die Lehren sind gezogen. Das Einzige, was wirklich zählt, ist die Gegenwart.

(Peter Maffay, Sänger, zu seinem 70. Geburtstag)

Von der Flak-Schule zum Golfplatz

Es gibt schon skurrile Ideen: Dort wo einst die größte Flak-Schule Nazi-Deutschlands stand, soll auf der verwunschenen Halbinsel Wustrow in der Ostsee nicht nur ein neues Wohngebiet entstehen, sondern auch eine riesige Seniorenresidenz und ein neuer Golfplatz mit Meeresblick. So sehen es zumindest die Pläne der Fundus-Gruppe vor, die dieses Gebiet Ende der 1990er-Jahre kaufte.

Doch wie so oft stößt Wunsch auf Realität. Seit rund zwei Jahrzehnten hat sich auf Wustrow nichts getan. Nach wie vor ist das alte Militärgelände fest verschlossen und ein großes Schild am Eingang warnt vor Munitionsbelastung.

 

Nur mit Sondergenehmigung ist das Areal zu betreten, wo die Nationalsozialisten in den 1930er-Jahren die größte Flak-Artillerie-Schule (FAS) des Deutschen Reiches errichteten. 1936 gab es hier den ersten Besuch von Adolf Hitler, 1937 folgte bereits sein zweiter Besuch, diesmal zusammen mit Mussolini. Es war ein Vorzeigeobjekt der Nazis.

Entlang der Hindenburg-Straße wurden insgesamt 90 Wohnhäuser gebaut – mit einem Standard, der damals seinesgleichen suchte. Jede Wohnung hatte ein eigenes Bad. Es gab auf dem Gelände auch ein Kaufhaus, eine Post und eine eigene Schwimmhalle.

 

Errichtet wurden die Wohnhäuser zwischen 1934 und 1938 nach Plänen des Architekten Heinrich Tessenow, dem Lehrer von Albert  Speer. Dieser sollte als Generalbaumeister Hitlers Berlin zur deutschen Hauptstadt Germania umbauen. Heute verfallen die Häuser und die Natur erobert sich das Gelände zurück.

Nach dem Krieg übernahm die Sowjetarmee 1945 das Gelände. Schriftzügen auf Kyrillisch auf dem Asphalt oder diese russische Gasmaske zeugen noch von der militärischen Nachnutzung des 3.000 Hektar großen Gebiets. Am 18. Oktober 1993 wurden hier die letzten russischen Truppen verabschiedet.

 

Danach verfiel die Halbinsel in einen Dornröschenschlaf. Denn weder die benachbarte Kommune Rerik noch das Land Mecklenburg-Vorpommern wollten sich das munitionsbelastete Gebiet ans Bein binden. So kam die Immobilien-Gruppe Fundus für 15 Millionen D-Mark zum Zuge.

Aber die Fundus-Pläne für eine exklusive Nachnutzung scheiterten an der Kommunalvertretung. Die erklärte Wustrow kurzerhand zur autofreien Zone. Und so künden heute immer mehr zerfallene Gebäude mit vernagelten Fenstern von einer großen Idee, die auf kommunale Realität prallt.

 

Übrigens: Ganz so einfach ist eine zivile Nachnutzung nicht. Denn erst vor ein paar Jahren wurde nach einem schweren Sturm am Strand von Rerik Fundmunition entdeckt und 200.000 Kubikmeter Sand mussten gesiebt werden. Das Ergebnis: tonnenweise Munition wurden geborgen, später wurden an der Steilküste noch mal 339 Granaten gefunden. Eine Never-Ending-Story auch 74 Jahre nach Kriegsende.