Mit Bauernwut durch Mitte

Es ist die Zeit der Grünen Woche in Berlin – der größten Agrarschau der Welt. Vergangenes Jahr kamen mehr als 400.000 Besucher. Dieses Jahr ist es still an den Messehallen am Funkturm. Wegen Corona findet die Messe nur virtuell statt. Na ja, bis auf die traditionellen Bauernproteste.

Aufgerufen zu den Protesten hat das Bündnis „Wir haben es satt“. Nach dessen Angaben haben in den Jahren seit Amtsantritt von Angela Merkel rund 135.000 Höfe in Deutschland dicht machen müssen. Und Berlin rede da nur über die Industrie.

 

Dieser Corso mit rund 30 Traktoren will offensichtlich zum Landwirtschaftsministerium in der Stresemannstraße gleich neben dem Brandenburger Tor fahren. Das soll aber erst der Auftakt für Proteste sein, die bis Sonntag geplant sind. Dabei geht es vor allem um kostendeckende Preise für die landwirtschaftlichen Produkte.

Auch wenn coronabedingt in diesem Jahr die Zuschauer ausblieben und auch wenig Autoverkehr unterwegs war, so hatte der Corso doch seine mediale Aufmerksamkeit. Und manch ein Passant winkte den Bauen zu – mit großem Verständnis für ihre Wut.

andre
Es muss nicht immer Paris, Rom oder Moskau sein. Auch Berlin ist reich an unentdeckten Ecken, ständig in Bewegung und fantastisch anzuschauen. Einfach die schönste Stadt im Erdenkreis.

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