Ein Wal ist in Berlin gestrandet

Zehn Jahre hat es gedauert, bis der Traum von Gil Shachar Wirklichkeit wurde. Jetzt ist der 14 Meter lange Buckelwal in der Offenen Kirche St. Elisabet in Berlin-Mitte zu bestaunen.

Eindrucksvoll ist dieser auf dem Rücken liegende Koloss – der Abguss eines an Südafrikas Küste tot angespülten Wals. Es handelt sich um ein Projekt, das über Crowd Funding finanziert wurde.

 

Als der gestrandete Wal gefunden wurde, blieben nur drei Tage zur Umsetzung der Idee – dann stieg das Wasser an und holte sich sein Geschöpf zurück. Hinzu kamen die Verhandlungen mit dem südafrikanischen Umweltministerium, die nicht einfach waren. Nicht zuletzt musste auch das Wetter mitspielen, erzählt ein Mann am Eingang der Kirche.

Schon nach wenigen Worten stellt sich heraus, dass es sich bei dem freundlichen Mann am Eingang um den israelischen Künstler Gil Shachar selbst handelt, der diese Idee hatte. Der Abguss konnte trotz aller Widrigkeiten gemacht werden, wurde vor Ort noch bearbeitet und schließlich nach Berlin verschifft.

 

Die Ausstellung ist bis zum 14. Mai 2021 täglich von 11-20 Uhr zu sehen. Ein Besuch ist unbedingt zu empfehlen, denn der riesige Wal dürfte auch Kinder beeindrucken.

andre
Es muss nicht immer Paris, Rom oder Moskau sein. Auch Berlin ist reich an unentdeckten Ecken, ständig in Bewegung und fantastisch anzuschauen. Einfach die schönste Stadt im Erdenkreis.

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