Das Paradies des Ostens

Neu Helgoland liegt am Müggelsee, im Südosten Berlins. Die gleichnamige Kneipe mit langer Tradition hatte zu DDR-Zeiten Kultstatus: Es gab kaum eine Band und kaum einen Sänger, der hier nicht auftrat. Und so manches Geheimkonzert in der Nähe des Kleinen Müggelsees traf auch auf ein auf ein ganz besonderes Interesse.

Seit über 100 Jahren ist das Restaurant bereits im Familienbesitz. Im großen Saal können bis zu 300 Personen den legendären „Ostrockt“-Konzerten lauschen. Ein Ausflugsziel zu jeder Jahreszeit.

In begehrter Lage direkt am Wasser gelegen, brannte das alte Holzhaus im Januar 2002 ab – aus bis heute ungeklärten Umständen. Nur diversen Spenden und Benefiz-Konzerten zahlreicher Ostrock-Größen ist es zu verdanken, dass dieses Kleinod 2002 auferstehen konnte. Am 31. Dezember 2002 wurde es wiedereröffnet.

Eine Aufnahme aus dem Jahr 1920 zeigt, wie gut der Neubau sich am Original orientiert hat. Auch heute noch kommen die Ruderer gern auf eine Berliner Weiße vorbei.

Der kleine Geheimtipp am Rande der Stadt lockt mit ausgezeichneter Küche, Tanztee und Auftritten altbekannter Stars der Ostszene. Hinzu kommt eine ausgesprochen freundliche Bedienung. Neu Helgoland – im besten Sinne des Wortes „das Paradies des Ostens“.

andre
Überzeugter Berliner mit einem ausgeprägtem Hang zum Schreiben über diese Stadt, meinen Kiez und den Erdenkreis. Es muss ja nicht immer Paris, Rom oder Moskau sein. Auch Berlin ist reich an unentdeckten Ecken, ständig in Bewegung und fantastisch anzuschauen. Einfach die schönste Stadt...

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