Deutschland bleibt im harten Lockdown

Es ist bereits der dritte Corona-Gipfel im Kanzleramt. Und es gibt keine Entwarnung – im Gegenteil: Die Corona-Beschränkungen vom Dezember werden bis 31. Januar verlängert und sogar verschärft. „Die Regelungen sind härter als bisher“, räumt Bundeskanzlerin Angela Merkel am Dienstagabend nach dem Treffen der Ministerpräsidenten in Berlin ein. So dürfen sich in Erweiterung bisheriger Beschlüsse künftig nur noch Personen aus einem Haushalt mit maximal einer anderen Person treffen.

Diese Bank in der Nähe des Kanzleramtes dürfte also noch länger leer bleiben. Denn eine klare Datenlage wird es erst ab dem 17. Januar geben. Und erst ab einem Inzidenzwert von unter 50 sind Nachverfolgung der Infektionsketten möglich. Hinzu kommt noch die jüngste Mutation des Virus. Merkel weiß: „Daraus entsteht nochmal eine neue, besondere Lage.“

 

Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) spricht mit Blick auf die Lockdown-Verschärfung von einem „sehr ehrlichen Tag“. Die Maßnahmen entsprächen den Expertenvorschlägen, einen anderen Weg gebe es nicht. „Es gibt leider keine Möglichkeit zur Entwarnung.“ Man müsse davon ausgehen, dass die Infektionszahlen nach Weihnachten und wegen des Silvesterverkehrs noch wachsen werden. Es wäre also falsch, frühzeitig den Lockdown abzubrechen. Und Berlins Regierender Bürgermeister Michael Müller (SPD) fügt hinzu: „Jetzt ist keine Zeit für Halbherzigkeit.“

andre
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