Stadt.Land.Fluss

Berlin ist immer in Bewegung. Wo heute in Rummelsburg das Fuhrunternehmen Berlinmobil seinen Sitz hat, stand früher die Städtische Flussbadeanstalt Lichtenberg. Aber nur noch der Straßenname „Zur Alten Flussbadeanstalt“ erinnert an die Zeiten, wo einst ein 50.000 Quadratmeter großer Sandstrand tausende Berliner zu einem Ausflug anlockte.

Am Kühlwasserauslaufkanal liegen heute Hausboote, die sogar als Tagungsräume genutzt werden können. Ein Bad in der Spree empfiehlt sich indes nicht. Aber 2018 soll das alte Kohlekraftwerk ja abgeschaltet werden. Dann dürfte auch das Wasser wieder sauberer werden.

Mit der Abwärme des benachbarten Kraftwerks wurde vor Jahrzehnten in der kalten Jahreszeit das Warmwasserbecken der Badeanstalt erwärmt. Insgesamt hatte das öffentliche Bad, das Mitte der 1920er-Jahre direkt am Ufer der Spree errichtet wurde, drei Schwimmbecken und einen Zehn-Meter-Turm. In den späten 1950er-Jahren wurde das Bad dann geschlossen.

Übrigens: Direkt an der Spree lockt heute die „hafenküche“ mit Fish and Ships oder Wiener Schnitzel. Ganz in der Nähe können Besucher ein Boot mieten oder selbst grillen. Ein Tipp für warme Tage!

andre
Überzeugter Berliner mit einem ausgeprägtem Hang zum Schreiben über diese Stadt, meinen Kiez und den Erdenkreis. Es muss ja nicht immer Paris, Rom oder Moskau sein. Auch Berlin ist reich an unentdeckten Ecken, ständig in Bewegung und fantastisch anzuschauen. Einfach die schönste Stadt...

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