Friede, Freude und ein Stupa

Stupa ist männlich. Der Stupa symbolisiert Harmonie und Liebe. Das Monument fördert das äußere Gleichgewicht und den Unmengen Frieden. Auch in Berlin. Von 2014 bis 2019 dauerte der Bau dieses Stupa. Die Ausstrahlung beruht auf den geweihten Beigaben – von vielen spirituellen Plätzen der Erde und von allen Glaubensrichtungen.

Hier handelt sich um ein Kadam Stupa, der sich durch eine glockenähnliche Form auszeichnet. Diese Form geht zurück auf den indischen Gelehrten Atisha, der im 11. Jahrhundert die Lehren des Buddha nach Tibet brachte.



Traditionell wird der Stupa in Uhrzeigerrichtung umrundet. Er ist ein Ort für starke Wunschgebete. Bei den kreisförmigen Bewegungen sollen sich der Körper entspannen und der Geist für Ruhe, Gelassenheit und Frieden öffnen. So soll es Buddha gelehrt haben.

Die Form des Stupa im Bezirk Friedrichshain entspricht dem auf der Spitze des Mahabodhi-Tempels im indischen Bodhgaya. Hier erlangte Buddha seine Erleuchtung. Er ist der wichtigste Pilgerort für Buddhisten.


Heute kümmert sich das Bodhicharya Zentrum für Frieden und Verständigung um dieses Kleinod in der Kinzigstraße 25-29, das – etwas versteckt – mit seinem schönen Garten auch Besucher zum Verweilen und Innehalten einlädt. Einfach mal hingehen. Wann haben Sie zum letzten Mal eine tiefe Ruhe gespürt?

andre
Überzeugter Berliner mit einem ausgeprägtem Hang zum Schreiben über diese Stadt, meinen Kiez und den Erdenkreis. Es muss ja nicht immer Paris, Rom oder Moskau sein. Auch Berlin ist reich an unentdeckten Ecken, ständig in Bewegung und fantastisch anzuschauen. Einfach die schönste Stadt...

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