Juli / August 2019 – Ab jetzt geht’s aufwärts

3. Juli 2019: Die Tiefbauarbeiten in der Tetris-Baugrube am alten Tacheles kommen gut voran. In fast der Hälfte des Areals stehen die neuen Keller. Ein Blick zeigt sehr schön, dass kaum noch Sand ausgebaggert werden muss.

Noch ist die große Inschrift am Tacheles gut zu lesen: How long is now? Aber wie lange noch??Sicherheitshalber ist vor einigen Wochen die Wanzen-Skulptur, die neben dem Gesicht war, abgebaut worden. Denn bald beginnt der Hochbau.

 

5. Juli 2019: Auch im Baufeld 3 direkt an der Oranienburger Straße gehts voran. Mittlerweile ist fast das gesamte unterste Tiefgeschoss schon gegossen. Wie dick die Platten sind, lässt sich gut an den meterdicken Stützen links im Foto erkennen.

Der Boden der Baugrube sieht aus wie ein riesiges Lager. Massen an Profilstahl liegen hier herum. Die werden von den Arbeitern zu filigranen Konstruktionen verflochten, die dann mit Beton aufgefüllt werden.

 

11. Juli 2019: Das Baufeld 1 an der Friedrichstraße ist keine Baugrube mehr. In den vergangenen Tagen konnten hier die Tiefbauarbeiten beendet werden. Nun kann der Hochbau beginnen.

Gut ein Dutzend Baucontainer sind direkt an der Friedrichstraße aufgestellt worden. Hier wird später die Friedrichstadt-Passage langlaufen, die als offene Passage die Friedrichstraße mit der Oranienburger Straße verbindet.

 

15. Juli 2019: Auch direkt am alten Tacheles nähern sich die Tiefbauarbeiten dem Ende. Direkt hinter dem einstigen Kunsthaus sind fast alle Untergeschosse fertig. Jetzt werden zu ebener Erde schon neue, weiße Baucontainer aufgebaut.

Parallel kann offensichtlich auch die Sanierung des alten Tacheles beginnen, das sich rechts im Bild befindet. Dazu wurde jetzt an der hinteren Fassade ein großes Gerüst aufgebaut.

 

19. Juli 2019: Auch direkt an der Johannisstraße kommen die Tiefbauarbeiten gut voran. Fast auf der gesamten Strecke steht weitgehend das erste Untergeschoss. Die schrägen Pfeiler sind massive Stützen für die Wand der Baugrube.

Ein Blick von oben zeigt, wie weit die Arbeiten vorangeschritten sind. In ein paar Wochen dürfte auch hier die Nulllinie erreicht sein.

 

26. Juli 2019: Langsam nähern sich die Arbeiten in der Baugrube auch dem direkt benachbarten Wohnhaus. Es wird interessant sein zu sehen, wie sich die zusätzlichen Beton-Tonnen auf die Stabilität des alten Gebäudes auswirken.

Während direkt am Innenhof zur Johannisstraße 12 das Untergeschoss wächst, ist im Hintergrund an der Oranienburger Straße noch der letzte Sandhaufen zu sehen. Bald sind 22,5 Hektar zehn Meter tief ausgebaggert.

 

2. August 2019: Was für ein Anblick. Die Baugrube am Tacheles-Areal ist fast vollständig ausgebaggert. Lediglich am rechten Rand ist noch ein Rest zu erahnen. Aber auch der wird bald schon verschwunden sein.

Parallel zum Erdaushub sind auch die Tiefbauarbeiten vorangeschrittenen. Die gesamte Umgebung des einstigen Kunsthauses Tacheles hat mittlerweile neue Keller. Bis zu drei Etagen oder gut zehn Meter tief sind sie. Nicht zu sehen ist eine etwa zwei Meter dicke Bodenplatte.

 

13. August 2019: Mauerbau – einmal anders. Langsam sieht man, wie der Hochbau an der Friedrichstraße beginnt. Das erste Geschoss wächst empor und wird bald das riesige, mittlerweile etwas verwaschene Wandgemälde im Hintergrund verdecken.

Gut zwei Jahre haben die Tiefbauarbeiten gedauert, bis die Nulllinie erreicht war. Jetzt braucht man nicht einmal den großen, meterhohen Beton-Tritt, um den Baufortschritt zu sehen.

 

16. August 2019: Jetzt ist es offiziell. Der letzte LKW-Zugang zur Baugrube am Tacheles ist geschlossen. Einst gab es zwei davon, bis zu 60 LKW hatten über Monate hinweg den Sand aus dem 22.500 Quadratmeter großen Grundstück abgefahren.

Die letzten Sandberge müssen zwar noch abgeräumt werden. Aber die vier Bagger arbeiten Schaufel an Schaufel. Und der größte hievt es schließlich über den Bauzaun.

 

20. August 2019: Eine Einfahrt ist indes frei geworden – die Tordurchfahrt durch das alte Tacheles-Gebäude. Wo früher Besucher in den kleinen Alternativ-Park strömten, können jetzt LKW direkt auf die Baustelle fahren. Hier soll künftig auch ein neuer Durchgang bis zur Friedrichstraße entstehen.

Im Hintergrund ist sehr gut zu erkennen, wie gut die Hochbauarbeiten vorankommen. Direkt an der Wand zum Gesundheitsministerium steht bereits die erste Etage. Noch ist das riesige, zur Fußball-WM 2006 entstandene Wandgemälde zu erkennen.