Zum 1. Jahrestag des russischen Angriffs auf die Ukraine gab es vor der russischen Botschqft einen besonderen Protest. Für mehrere Tage stand dort ein russischer Panzer, der von ukrainischen Soldaten abgeschossen wurde.

Die Idee mit dem Panzerwrack stammt von Enno Lenze und Wieland Giebel. Statt einer Demonstration meldeten sie ein Kunstprojekt an und bekamen vom Bezirksamt Mitte einen Platz in der Mitte der Straße zugewiesen. Denn eine Demonstration vor der russischen Botschaft wäre nicht genehmigt worden.

Wochen später hat die Kunstaktion noch ein Nachspiel. Denn auf Seite 4 der Genehmigung war eine Nutzungsgebühr von 806,20 Euro vermerkt für die Nutzung von 43,08 Quadratmeter Land. Bei einer Demonstration wäre keine Gebühr fällig gewesen, aber der Ort wäre sicherlich ein anderer geworden.


