Sophie, die Kirchenstifterin

Die Sophienkirche in Berlin Mitte: ein Ort mit Geschichte.  1713 geweiht trägt sie den Namen ihrer Stifterin Sophie Luise von Mecklenburg-Schwerin. Die Ehefrau des Preußen-Königs Friedrich I. spendete aus eigener Schatulle 4.000 Gulden für den Bau einer evangelischen Kirche in der Spandauer Vorstadt, hier predigte 1964 auch Martin Luther King bei seinem überraschenden Besuch in Ost-Berlin. Ein guter Anlass, am Reformationstag diese lutherisch-evangelischen Kirche einmal zu besuchen.

Die Stifterin ist mit einem eigenen Bildnis in der Kirche vertreten. Das Porträt wurde übrigens erst 2012 wieder aufgefunden und restauriert, nachdem es mehrfach übermalt worden war. Jetzt strahlt das Gemälde wieder im alten Glanz.

Übrigens: Der 69 Meter hohe Turm der Sophienkirche ist der letzte original erhaltene barocke Kirchturm Berlins. Jedes Jahr zu Weihnachten erklingt von oben ein beeindruckender Posaunenchor.

andre
Überzeugter Berliner mit einem ausgeprägtem Hang zum Schreiben über diese Stadt, meinen Kiez und den Erdenkreis. Es muss ja nicht immer Paris, Rom oder Moskau sein. Auch Berlin ist reich an unentdeckten Ecken, ständig in Bewegung und fantastisch anzuschauen. Einfach die schönste Stadt...

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