September/ Oktober 2020 – Der Pool kommt

1. September 2020: Wieder ist ein kleiner Meilenstein geschafft. Der blaue Pool des künftigen SPA-Bereiches ist heute in seine Position gebracht worden. Das war Millimeterarbeit.

29 Minuten hat es gedauert, bis das tonnenschwere Ungetüm an seinem Platz war. Um 10:44 Uhr wurde der Pool angehoben, schwebte dann vorbei an den Baucontainern und war um 11:13 Uhr dann an seinem Bestimmungsort. Leinen los.

 

4. September 2020: Auch im Innenraum des Tacheles-Areals beginnen die Hochbauarbeiten. Der künftige Querriegel mit den überhohen Decken, der hinter den Baucontainern langsam zu sehen ist, hat schon das Erdgeschoss erreicht.

Damit haben jetzt die Bauarbeiten an allen zehn Gebäuden begonnen, die künftig das neue „Am Tacheles“ ausmachen sollen. Das letzte Gebäude soll im März 2023 fertig sein.

 

8. September 2020: Der Rohbau für das künftige Bürogebäude im inneren des Tacheles-Areals ist fertig. Zusammen mit dem Haus an der Friedrichstraße bildet es die künftige Friedrichstraßen-Passage. Sie folgt dem Grundriss der früheren Passage des ehemaligen Hertie-Kaufhauses, das hier mal stand.

Wie eine Richtkrone schwebt eine Schalwand über das Gebäude. Der Ausblick von oben auf den geplanten kleinen Park könnte wunderschön sein.

 

11. September 2020: Ein Mobilkran kommt kurzzeitig zur Tacheles-Baustelle. Denn beim künftigen Wohnhaus in der Johannisstraße sollen die ersten Wände direkt zum benachbarten Gebäude gesetzt werden. Rasch ist der Auftrag erledigt.

Pikantes Detail am Rande: Nur zwei Platten setzt der Mobilkran, die anderen übernimmt der stationäre Kran. Abstimmungsprobleme?

 

15. September 2020: Langsam wächst das neue Gebäude mit den sogenannten Mikro-Appartements in die Höhe, das direkt an den Johannishöfen entsteht. Davor wird es einen offenen Eingang zum künftigen Tacheles-Areal geben.

Schon drei Etagen ist das Gebäude hoch. Da es ein Queerriegel wird, sind nur Ein-Raum-Wohnungen geplant. Aber immer mit Blick in den Sonnenaufgang.

 

18. September 2020: Auch das künftige Hotel an der Friedrichstraße wächst Stück für Stück. Die erste Etage ist geschafft, jetzt wird bald der Boden zur zweiten Etage gegossen. Das massive Stahlgeflecht ist schon gelegt.

Wie hoch die erste Etage ist, lässt sich gut am benachbarten Containerdorf erkennen. Ein Standardcontainer ist 2,59 Meter hoch, hier sind zwei Ebenen übereinander gestapelt.

 

21. September 2020: Fast fertig ist der Eingang zur Neuen Friedrichstraßen-Passage. Jetzt sind auch die Brücken in dem neuen „Tor“ direkt an der Friedrichstraße  gut zu sehen.

Der Eingang soll künftig auf eine Passage bis hin zur Oranienburger Straße führen. Dabei ist der Grundriss dem der alten Passage aus den 1920er-Jahren nachempfunden. Nur wird er nicht überdacht sein. Eigentlich schade.

22. September 2020: Und wieder schweben Container über der Tacheles-Baustelle. Einer nach dem anderen wird in der Johannisstraße aufgenommen und über die ersten Wände des neuen VERT-Gebäudes gehievt.

Zum Schluss werden es 20 Container sein, die abgeladen werden. Sie sind die Erweiterung des Materiallagers, das jetzt vier Etagen hoch ist. Aber offenbar kommen auch Büros dazu.

 

26. September 2020: Es ist Samstag und es regnet. Trotzdem wird gearbeitet – zumindest bis 12:30 Uhr. Denn die Arbeiten auch an der Johannisstraße sollen ja vorankommen.

Bummeln ist nicht. Schließlich hat schon der Verkauf der Eigentumswohnungen im künftigen VERT begonnen. Interessant, wo das angepriesene Grün herkommen soll.