Gundermann rockt Festsaal

Hätte er sich DAS gewünscht? Mal in einem Festsaal aufzutreten?? Möglicherweise – wenn es der Festsaal Kreuzberg gewesen wäre. Hier fand das traditionelle Jahresende-Konzert der Randgruppencombo aus Tübingen statt. Bereits zum 19. Mal brachten sie die Songs des Liedermachers Gerhard „Gundi“ Gundermann wieder auf die Bühne.

„mittendrin und doch ein wenig fremd“ – das stammt aus einem Gundermann-Lied und trifft auch auf die Event-Location zu. An der Grenze der Bezirke Treptow (Ost) und Kreuzberg (West) gelegen, hat der Festsaal hier seit 2017 seinen neuen Platz gefunden.

 

Die Kombination der Auftritte ist doch perfekt. Gleich nach Gundermann, der auch als Idealist galt, kommt die „Rebellion der Träumer“. Besser hätte man es nicht planen können.

Drei Stunden live auf der Bühne – Hut ab. Denn die Rangruppencombo sind keine Profis, sondern waren zur Gründungszeit alles Mitarbeiter des Landestheaters Tübingen. Regisseur Heiner Kondschak hörte durch Zufall Gundermann-Lieder und konnte rasch im Hause eine ganze Laien-Band begeistern.

 

Dank an Busch-Funk, die die Tübinger entdeckt haben und jedes Jahr wieder nach Berlin holen. Nachdem 2016 der traditionelle Auftrittsort Postbahnhof am Ostbahnhof der Gentrifizierung zum Opfer gefallen ist, wurde über den Umweg Columbia-Halle nun dieser passende Auftrittsort zwischen Ost und West gefunden. Einfach genial.

andre
Überzeugter Berliner mit einem ausgeprägtem Hang zum Schreiben über diese Stadt, meinen Kiez und den Erdenkreis. Es muss ja nicht immer Paris, Rom oder Moskau sein. Auch Berlin ist reich an unentdeckten Ecken, ständig in Bewegung und fantastisch anzuschauen. Einfach die schönste Stadt...

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