Ein Date mit der Demokratie

Acht Pressekonferenzen in zwei Tagen – so was gibt es nur am Tag der Offenen Tür der Bundesregierung. Mit dabei die Bundespressekonferenz BPK, wo Vizekanzler und Außenminister Sigmar Gabriel auf spitze Fragen schon mal zurückschoss: „Wenn Deutschland die diplomatischen Beziehungen zu jedem Land abbrechen würde, das keine Demokratie ist, würden wir viel Geld im Auswärtigen Amt sparen.“

Auch die Fraktionschefin der Linken im Bundestag, Sarah Wagenknecht, kam und versuchte, in die großen Fussstapfen ihres Vorgängers Gregor Gysi zu treten. Wenn es nach dem Besucherinteresse ging: gelungen. Anschließend gab es noch ein TV-Interview.

Mehr als 6.000 Besucher kamen am Tag der Offen Tür der Bundesregierung ins Haus der Bundespressekonferenz. Ein gutes Drittel mehr als im vergangenen Jahr, was erstmals zu langen Schlangen führte und die Organisatoren schlicht überraschte.

Übrigens: Highlight des Wochenendes war zweifellos Innenminister Thomas de Maizière. Von ihm erfuhren die Gäste, dass er noch nie eine Ordnungswidrigkeit begangen habe. Kein Wunder: Seit Jahren sitzt der CDU-Politiker nicht mehr selbst hinterm Steuer, sondern wird gefahren. Da liegt die Knöllchen-Gefahr nun mal Nähe Null.

andre
Überzeugter Berliner mit einem ausgeprägtem Hang zum Schreiben über diese Stadt, meinen Kiez und den Erdenkreis. Es muss ja nicht immer Paris, Rom oder Moskau sein. Auch Berlin ist reich an unentdeckten Ecken, ständig in Bewegung und fantastisch anzuschauen. Einfach die schönste Stadt...

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