Corona – Die Einschläge kommen näher

Das Corona-Virus hält die Welt in Atem. Für die Charité ein guter Grund, zu einer Informationsveranstaltung einzuladen. Fakten gegen Gefühle. Denn Informationen aus erster Hand können helfen, keine Hysterie aufkommen zu lassen.

Voll ist der Hörsaal des Langenbeck-Virchow-Hauses in der Luisenstraße. Hunderte sind gekommen, um den führenden deutschen Virologen Prof. Christian Drosten zu hören. An seiner Seite: Dr. Osama Hamouda, der Leiter der Abteilung Infektionsepidemiologie des Robert-Koch-Instituts Berlin.

 

Desease-Awareness nennen es die Ärzte. Was einfach hilft, ist der Gefahr aus dem Weg zu gehen und Menschenansammlungen zu meiden. Und natürlich gründlich Händewaschen. 20 Sekunden lang, wie es in einem Radio-Beitrag zu hören war. Wer das mitstoppt, der weiß: das kann ganz schön lang sein.

In Deutschland haben sich in den vergangenen 24 Stunden zehn neue Verdachtsfälle bestätigt. Untersuchungen haben herausgefunden, dass ein Mensch Dutzende angesteckt hat. In der Fachsprache heißen sie Superspreader. So wird in Berlin bereits darüber nachgedacht, bestimmte Bereiche zu sperren.

 

Übrigens: Guter Tipp der Experten – nicht zur Notaufnahme gehen. Wer sich nicht gut fühlt, soll die Bürgerhotline anrufen. Unter (030) 90282828 bekommen besorgte Bürger gute Tipps oder ein Beauftragter kommt, um einen Abstrich zu machen.

andre
Gebürtiger und überzeugter Berliner - als Journalist mit einem ausgeprägtem Hang zum Schreiben über diese Stadt, meinen Kiez und den Erdenkreis. Denn es muss ja nicht immer Paris, Rom oder Moskau sein. Auch Berlin ist reich an unentdeckten Ecken, ständig in Bewegung und unheimlich bunt anzuschauen. Kurzum: für mich ist es einfach die schönste Stadt...

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