Hauptstadt der Demonstrationen

Berlin ist ein Lieblingsort für Demonstrationen. Rund 5.000 solcher Aufzüge und Kundgebungen verzeichnete die Hauptstadt im vergangenen Jahr. Umgerechnet sind das gut ein Dutzend Demonstrationen pro Tag. Ein interessanter Spiegel global unruhiger Zeiten.

Es war der 27. März 1948, der von Belutschistan-Aktivsten als „schwarzer Tag“ begangen wird, weil damals die pakistanische Armee das an den Iran grenzende Gebiet besetzte. Der Demonstrationszug mit etwa 100 Teilnehmern zog vorbei am Haus der Bundespressekonferenz, wo zeitgleich Ex-Außenminister Sigmar Gabriel ein Interview führte.

Übrigens: Die traditionell größten Demonstrationen in Berlin finden immer rund um den 1. Mai statt. Bis zu 20.000 Teilnehmer sind in der Regel dabei. Der bisher absolute Höhepunkt wurde allerdings zum 25-jährigem Jubiläum des Mauerfalls im Jahr 2014 erreicht, zu dem mehr als einer halben Million Menschen kamen.

andre
Gebürtiger und überzeugter Berliner - als Journalist mit einem ausgeprägtem Hang zum Schreiben über diese Stadt, meinen Kiez und den Erdenkreis. Denn es muss ja nicht immer Paris, Rom oder Moskau sein. Auch Berlin ist reich an unentdeckten Ecken, ständig in Bewegung und unheimlich bunt anzuschauen. Kurzum: für mich ist es einfach die schönste Stadt...

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